Kunst im Grünen

Der Kulturverein Mühlhausen lud am Samstag, 21.05.2001 ein zur Vernissage der Ausstellung "Kunst im Grünen". Dazu konnte 1. Vorsitzender Manfred Schreiner zahlreiche Gäste aus Nah und Fern begrüßen. Als Ehrengast sprach stv. Landrat und 1. Bgm der Stadt Freystadt, Willibald Gailler, einige Worte zu den Gästen.

So zeigt Dirk Mosandl Werke aus Edelstahl und Naturstein. Wunderbar harmonieren diese Materialien miteinander so dass die gezeigten Tiere und Pflanzen fast lebensecht wirken. Natürlich hebt die Umgebung in einem schön gestalteten Garten die Kunstwerke in einem noch besseren Licht dar.

Arnold Friedl zeigt Kunstwerke aus Schrott. Was so banal klingt, äußert sich in gelungenen Kombinationen aus alten Gebrauchsgegenständen und Werkzeugen, die kombiniert wurden oder als Einzelstücke ihren eigenen Charme versprühen.

Christof Bäumler zeigt Objekte aus Holz, die mit dem umliegenden Garten zu verschmelzen scheinen und die einen optischen Blickfang für jeden Garten darstellen.
Die Mühlhauser Künstlerin Beate Götz beteiligt sich mit eindrucksvoll gestalteten Kinderköpfen aus Beton an der Veranstaltung, die vor dem Hintergrund aus Büschen sehr viel ausstrahlen.

Eugenia Zipf bedruckte T-Shirts und andere Materialien im Siebdruckverfahren.

Die Künstler, die zum Teil zum ersten Mal ihre Werke der Öffentlichkeit präsentierten, wurden in der Eröffnungsrede von Manfred Schreiner für ihren Mut gelobt, diese einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren. Schon seit einiger Zeit wurde in der Vorstandschaft über eine Kunstausstellung diskutiert. Dies vor allem vor dem Hintergrund des großen Erfolgs der Kunstausstellung "Landschafft" vor einigen Jahren.
Diesmal wollte man aber mal etwas andere Wege gehen und die Kunst im Grünen präsentieren. Die Garten- und Landschaftsbaufirma Kostka aus Mühlhausen konnte dazu als Partner gewonnen werden und stellte Teile ihres Ausstellungsgeländes den Künstlern zur Verfügung.
Mit dem Zitat von Karl Valentin "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit." dankte Manfred Schreiner noch einmal den Künstlern und bat den stv. Landrat Willibald Gailler um ein kurzes Grußwort.

Mit einem Zitat von Leo Tolstoi eröffnet Willibald Gailler seine erfreulich kurze Rede. Auch er dankte den Künstler für ihren Mut, mit ihren Werken in die Öffentlichkeit zu gehen. Gleichzeitig lobte er das gelungene Ambiente dieser Veranstaltung in der alles zusammenpasst: die wunderbaren Kunstwerke, die herrliche Umgebung und das schöne Wetter. Gleichzeitig wünschte er der Ausstellung einen guten Verlauf und den Gästen eine schöne Ausstellungseröffnung.


Anschließend konnten die Gäste die Kunstwerke ausgiebig betrachten, mit den Künstlern diskutieren oder dem ausgezeichneten "Blues" zuhören, den Gitarrist Ralf Pöllinger darbot.

Aufgelockert wurde die Vernissage weiterhin durch "Hairmodels", welche das Frisörstudio "Scherenschnitt" gestylt hatte.