Neumarkter Nachrichten 20002

Das Oldtimer- Treffen zur Mühlhausener Kirchweih zog viele Fans der alten Schmuckstücke an

Im alten Bulldog auf großer Rundfahrt

Schirmherr MdB Albert Deß war von Röckersbühl an die Sulz getuckert - Alte Feuerwehrspritze

MÜHLHAUSEN
(ka) - Schon seit 1990 gibt es das Mühlhausener Oldtimertreffen am Kirchweihsonntag.
Was damals mit einigen Traktoren aus der Umgebung begann, ist inzwischen zu einer der größten Oldtimerschauen im ganzen nordbayerischen Raum angewachsen.
Die meisten Teilnehmer kommen aus der Region um Neumarkt oder Beilngries, einige alllerdings auch von sehr weit her.
So war bei der letztjährigen Veranstaltung ein Oldtimerfreund bis aus Hamburg angereist.

Das Organisationsteam um den Vereinsvorsitzenden Manfred Schreiner hatte auch heuer wieder alles bestens vorbereitet und durchgeführt.
Als Schirmherr der Veranstaltung trat MdB Albert Deß auf, der mit seinem Oldtimer-Bulldog von Röckersbühl nach Mühlhausen getuckert war.
Das "Stell dich ein" der Oldtimer erfolgte am Sonntag ab 10Uhr. Um 10.30 Uhr begann der traditionelle OldtImerfrühschoppen mit der Band "Corpa - Bandistico" aus der Partnergememde Isola Vicentina die mit flotten Rhythmen fur prächtige Stimmung sorgte
Um 13.30 Uhr stellten sich die Oldies zum Corso durch Mühlhausen auf. Danach ging es wie die Jahre vorher weiter zur "König Ludwig Rundfahrt" rund um den Schlüpfelberg, nach Bachhausen, Kerkhofen, Wettenhofen, Rocksdorf, Greißelbach und Wappersdorf zurück nach Mühlhausen.
Im Anschluss wurden die schönsten Fahrzeuge prämiert.
Insgesamt 30 Pokale wurden vergeben.

Die Veranstalter rechneten mit 400 Fahrzeugen (so viele waren es aber nicht) vom Schnauferl von der Firma Fichtel und Sax bis hin zum legendären Ford A mit Holzrahmen aus dem Jahre 1929.
Bewundert wurden unter anderem auch so seltene Exemplare wie der BMW DIXI aus dem Jahre 1928, ein Sondermodell. BWM aus dem Hause Irle oder zwei US-Schlitten der Marke Fleetwood und in der Abteilung Schlepper ein alter Lanz-Bulldog mit GIühkopfzündung.
Die Schau stahlen beinahe allen die Jungs der FFW Kruppach, die mit einem urigen, voll funktionstüchtigen Feuerwehr- Spritzenwagen aus dem Jahr 1913 Wasser aus dem Ludwigskanal ansaugten und im hohen Bogen zurück spritzten.

Die Jungs der Kruppacher Feuerwehr präsentierten eine Spritze aus dem Jahr 1913.

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